Montag, 22. Februar 2010 21:38

(Quelle:© Jost Amman, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Justitia,_Jost_Amman.png)
40 Jahre Emanzipationsbewegung sind vergangen, aber um ein Resümee zu ziehen ist etwas zu früh. Das Ziel der Gleichberechtigung ist noch lange nicht erreicht. Weniger Gehalt und schlechtere Berufsaufstiegschancen sind stumme Zeugen des bisherigen Versagens.
Also, was wenn unsere Gesellschaft einfach sozial noch nicht reif genug ist, um heutigen Studentinnen jene Emanzipation zu bieten, die sie verdienen?
Nach rund 17 Jahren Ausbildung geht es mit einem Master in der Tasche für viele junge Frauen ins Berufsleben, um bei schlechterer Bezahlung und schwerlicherem Berufsaufstieg den Alltag zu bestreiten. Mit der tickenden biologischen Uhr im Nacken und einer 50%igen Chance als alleinerziehende Mutter Beruf, Kinder und Haushalt unter einen Hut bringen zu müssen, ist es sicher mehr als beruhigend zu wissen, dass Frau heute jeden Beruf ergreifen kann, den sie möchte.
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Thema: Arbeitsmarkt, Kinderbetreuung, Leben |
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Freitag, 12. Februar 2010 19:31

(Quelle:© Matzi55 / PIXELIO / www.pixelio.de)
Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass Deutschland in den kommenden Jahren eine tiefgreifende Veränderung in nahezu allen Gesellschaftsschichten erfahren wird. Nicht nur die weltweite Finanzkrise hat die deutsche Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch der Sozialstaat wird systematisch von seinen Befürwortern ausgemerzt. Derweilen sieht die deutsche Regierung Spielraum für Steuererleichterungen, nicht nur für Gastronomie - nein - sondern alle Bürger sollen mit Steuergeschenken bestochen werden. Während Gewerkschaften auf Gehaltserhöhungen pochen, im Zuge der Hartz IV Neuberechung nach mehr sozialer Gerechtigkeit geschrieen wird und das bankrotte Griechenland sich auf den europäischen Schultern ausruhen möchte, wird allerdings gänzlich vergessen, dass Deutschlands Staatsverschuldung derweilen ins Unermessliche gestiegen ist.
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Thema: Leben |
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Samstag, 30. Januar 2010 15:52
In verschiedenen Projekten entwickelten Studierende Strategien, mit welchen die Wahlbeteiligung erhöht werden könnte. Über das Projekt „Leibeigen“ berichteten wir bereits, nun soll es um einen weiteren Ansatzpunkt gehen. Lassen sich mehr Menschen über provozierende Plakate erreichen?
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Thema: Bologna-Prozess, Kultur, Leben, Wahlen |
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Montag, 25. Januar 2010 23:28

Daniel Zimmermann (Quelle: PETO-Partei)
StudiPolitBlog interviewt Daniel Zimmermann, Deutschlands jüngsten Bürgermeister
Daniel Zimmermann beweist mit seinem überraschenden Wahlerfolg der PETO-Partei: der jugendliche unpolitische Zeitgeist per se existiert nicht, politisches Engagement in der jungen Generation wird durchaus rege gelebt. Seit ca. 100 Tagen ist der 27-Jährige als Deutschlands jüngster Bürgermeister im Amt und profiliert sich im Ratssaal der nordrhein-westfälischen Stadt Monheim nicht nur durch neuzeitliche Powerpoint-Präsentationen, sondern auch durch seine fachliche Kompetenz.
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Thema: Bundestagswahl 2009, Leben |
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Samstag, 16. Januar 2010 16:36

Die gesamte Wahlbeteiligung betrug bei der aktuellen Bundestagswahl 2009 nur 72,0%, auch bei der davor lag sie mit 77,7% bereits bei einem historischen Tief. Selbst bei der ersten Bundeswahl 1949 war die Beteiligung höher als heute. Die Aktionen zur Steigerung der Wahlbeteiligung der Bpb (Bundeszentrale für politische Bildung) sind leider sehr schulisch-didaktisch aufgemacht und laufen vorrangig auch über schulische Institutionen. Das Problem besteht hierbei darin, dass die Vermittlung kaum an bildungsferne Zielgruppen stattfindet und für die Nutzung von beispielsweise der Heftreihe „Informationen zur politischen Bildung“ oder „Zeitbilder“ bereits politisches Interesse vorhanden sein muss. Ein etwas anderes Konzept zur Steigerung des politischen Interesses in der Gesellschaft haben sich Studenten der Kunstakademie Stuttgart überlegt.
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Thema: Bologna-Prozess, Inszenierung der Politik, Leben, Wahlen |
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Freitag, 15. Januar 2010 22:08

Wertevermittlung in Jugendmedien? Dies scheint vor dem Hintergrund des aktuellen Medientransformationsprozesses kaum noch möglich zu sein. Dennoch haben Studierende der Hochschule der Medien Stuttgart einige preiswürdige redaktionelle Beiträge in Print, Online als auch TV ausfindig gemacht und mit dem META-Award ausgezeichnet. “Medienkompetenz ist enscheidende Schlüsselqualifikation”, so der diesjährige Ehrengast Heribert Rech, Innenminister von Baden-Württemberg, in seiner Eröffnungsrede.
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Thema: Kultur |
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Dienstag, 12. Januar 2010 22:43

„Von der Neuroethik zur Bewusstseinsethik“ – so lautete der Titel des Vortrags von Philosoph Thomas Metzinger am am 02.12.2009 in Stuttgart. Der renommierte Philosoph sprach unter anderem über die Zahl Studierender, die eine Bereitschaft zur Nutzung sogenannter „Neuro-Enhancer“ zeigen.
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Thema: Arbeitsmarkt, Bildungsstreik 2009, Bologna-Prozess, Bundestagswahl 2009, Kultur, Leben, Parteikandidaten für Stuttgart, Weggehen, Wohnen |
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Freitag, 8. Januar 2010 19:06

Wie würdet Ihr ein Projekt mit dem Ziel die Wahlbeteiligung zu steigern gestalten? Da gibt es sicherlich viele Möglichkeiten. Wir stellen euch in einem Dreiteiler Projekte vor, die an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart entwickelt wurden. Wir wollen nicht viel verraten und wünschen euch eine kleine, interessante Reise in die Welt der Kommunikationsdesigner.
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Thema: Leben |
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Mittwoch, 6. Januar 2010 22:03
Erstmal: Ein fröhliches, neues Jahr an alle StudiPolitBlog-Leser! 2010 ist noch ganz jung und sicherlich sind wieder viele von uns mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet. Ob man (zum x-ten Mal) ein paar Pfunde abnehmen möchte, endlich rechtzeitig mit dem Schreiben der Hausarbeiten oder dem Ausfüllen des BafÖG-Antrages beginnt oder sich ab jetzt wirklich jeden (!) Tag die Nachrichten anschaut, um über das politische Geschehen informiert zu sein – irgendwo gibt es immer Lücken, die „gestopft“ werden könnten. Die Frage ist nur, wie lange man sich diesmal etwas vormacht…
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Thema: Leben |
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Samstag, 26. Dezember 2009 19:41
Chance auf Stipendium bei der Studienstiftung des deutschen Volkes
Ab Februar 2010 kann man sich bei der Studienstiftung des deutschen Volkes unter dem Motto „Deine Chance: Mach den Auswahltest der Studienstiftung!“ selbst um ein Stipendium bewerben.
Bisher mussten Studenten von Professoren für ein Stipendium vorgeschlagen werden. Das Stipendium umfasst 80 Euro Büchergeld und bis zu 585 Euro im Monat für Lebenshaltungskosten.
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Thema: Finanzen |
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