Sonntag, 23. Oktober 2011 18:51

© Ina Matussek
Sie kommt so sicher wie Weihnachten und für manche auch so überraschend: die Klausurzeit. Und damit für viele Studis auch das allseits beliebte „Bulimielernen”. Nach dem Motto: Wissen reinstopfen und auskotzen. Aber bringt es das?
Der ganz normale Studentenwahnsinn: Am Freitag sitze ich noch in der letzten Vorlesung und am folgenden Montag schreibe ich schon die erste Klausur. Acht Klausuren in 15 Tagen für 30 ECTS. Es liegen ca. 3.000 ausgedruckte Folien auf meinem Schreibtisch. Da sitze ich nun und schwitze. Aber klar: Studenten verfügen schließlich über so unglaublich viel Freizeit und hatten schon das ganze Semester die Möglichkeit sich vorzubereiten.
Ich hätte kein Problem, wenn das einer zu mir sagen würde und ich einfach grinsend antworten könnte: „Stimmt, ich habe es verdammt gut”, aber leider ist es nicht die Realität, sondern nur ein Vorurteil.
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Thema: Bologna-Prozess, Leben, Studium |
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Samstag, 15. Oktober 2011 19:54

© Samanta Piskor
Über die Bequemlichkeit von Hochschulen und dem Mangel an alternativen Finanzierungsmodellen.
In den Gremien zur Finanzplanung deutscher Hochschulen geht es derzeit heiß her. Notorisch klamme Haushalte der Bundesländer erschweren die Finanzlage und die Abschaffung der Studiengebühren reißt neue Löcher in die Haushaltspläne. Was können deutsche Hochschulen tun, um ihrer finanziellen Misere zu entkommen?
Die Etats öffentlicher deutscher Hochschulen speisen sich aus unterschiedlichen Quellen. Einige davon sprudelten in der Vergangenheit stetig - auch ohne dass man sich hierfür großartig anstrengen musste. Über die Jahre hatte sich eine gewisse Bequemlichkeit eingestellt, welche sich nun zu rächen scheint.
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Thema: Finanzen, Leben |
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Freitag, 30. September 2011 19:22

© Samanta Piskor
Die Prüfungszeit rückt näher. Die Berge der ausgedruckten Skripte und Powerpoint-Präsentationen häufen sich auf den Tischen der Studenten. Hat all das mit der fortschreitenden Digitalisierung bald ein Ende?
Die Old-School Variante
Welcher Student kennt das nicht: Pro Semester durchschnittlich zehn verschiedene Vorlesungen, pro Vorlesung ein Skript mit mindestens 200 DIN-A4-Seiten. Am Anfang vom Semester sind alle erst mal damit beschäftigt, diese Unmengen von Papier durch den Drucker zu jagen, und nicht selten werden dann auf ein gedrucktes DIN-A4-Blatt mehrere Skriptseiten gequetscht. Dennoch muss genug Platz bleiben, um die in den Vorlesungen gehörten Kommentare in Notizform irgendwo hin zu packen. Nicht selten kommen dann noch während des Semesters aktuelle Berichte, Präsentationen und selbstständige Ausarbeitungen zu diesen Skripten dazu. Und vor den Prüfungen das große Grauen: ein Stapel voll Skripte, der abgearbeitet werden muss. Nicht selten sind das Berge von über 30 Zentimetern, ein Wirrwarr von Notizen, Kommentaren und Verweisen, das die Motivation auf ein Minimum senkt.
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Thema: Leben, Studium |
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Freitag, 23. September 2011 22:08

© Samanta Piskor
Wer erinnert sich nicht an den auf-geladenen Wahlkampf des Landtags von Baden-Württemberg im März dieses Jahres? Der Landtag wurde von den Bürgern neu gewählt und aus einem bisher stets CDU-regierten Bundesland wurde plötzlich eine grün-rote Re-gierung. Nach der Wahl fragt man sich nun: Wie sah eigentlich das Parteipro- gramm von CDU, SPD und Grünen aus? Welche Ansichten haben die Parteien zu Wirtschaftsentwicklung, Steuerbelastung, Bankenkontrolle und Studiengebühren? Wie wollen sie Probleme rund um fehlende Kinderbetreuungsplätze und demographischen Wandel lösen? All diese Fragen wurden im Frühjahr 2011 von einer Atomwolke in Japan überdeckt. Es gab fast nur noch ein Thema im Wahlkampf: Atomkraft. Und alle Politiker mussten im Licht der Kamerascheinwerfer sofort und aus dem Stand ein Konzept für den Umgang mit Kernenergie und die Versorgung Deutschlands mit regenerativen Energien in den nächsten 50 Jahren parat haben. Hierbei schien es eher um das schnelle Statement, den kurzen O-Ton zu gehen - und das prominente Gesicht.
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Thema: Ausland, Leben, Wahlen |
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Sonntag, 18. September 2011 13:10

© Samata Piskor
Viele Veränderungen will Baden-Württembergs im Mai gewählte grün-rote Koalition einführen, folgt man ihrem Koalitionsvertrag. Eine der Zielsetzungen: „Die Möglichkeit zu studieren soll nicht mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein.” Zum Sommersemester 2012, scheinbar der frühestmögliche Zeitpunkt, sollen daher die von der schwarz-gelben Vorgängerregierung eingeführten Studiengebühren von 500 Euro pro Semester abgeschafft werden.
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Thema: Finanzen, Leben, Studium, Wahlen |
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Freitag, 9. September 2011 19:21

© Samanta Piskor
Schnapszahlen sollen ja bekanntlich Glück bringen, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Zumindest hält sich das Glück für das Arbeitszeugnis in Grenzen. Nach 111 Jahren klingt das Wort „Arbeitszeugnis” nicht nur verstaubt, sondern könnte auch langsam einmal Platz für Neues und Modernes machen. Hat das Arbeitszeugnis sein Rentenalter ohnehin nicht schon längst erreicht?
Leistungsnachweis oder freundliche Lüge?
Jedes Jahr verhandelt das Arbeitsgericht rund 30.000 Streitigkeiten rund um Arbeitszeugnisse. Meist ziehen dabei die Arbeitgeber den Kürzeren.
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Thema: Arbeitsmarkt, Ausland, Leben |
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Montag, 5. September 2011 21:50

© Samanta Piskor
Vor rund 40 Jahren gab es in Deutschland eine große Studentenbewegung. 1968 kritisierten die Studenten die Strukturen an den Hochschulen und protestierten unter anderem gegen den Vietnamkrieg und die atomare Aufrüstung. Die Studentenbewegung hatte massiven Einfluss auf die politische Kultur der nachfolgenden Zeit. Und heute? Interessieren sich Studierende überhaupt für Politik? Spielt politisches Engagement im Hochschulalltag noch eine Rolle?
Ein Blick auf die Hochschullandschaft ist hier schon sehr aufschlussreich. Politische Vereinigungen gibt es an fast jeder Universität. Den Zugang zu grünen, sozialen, liberalen oder linken Hochschulgruppen findet man meistens direkt über die Internetseite der Universität. An Fachhochschulen sucht man meistens vergeblich. Sind also die Unterschiede zwischen den Hochschultypen ausschlaggebend für ein unterschiedliches politisches Engagement?
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Thema: Leben, Studium, Wahlen |
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Montag, 29. August 2011 21:40

© Samanta Piskor
Verschulung ist ein Begriff, bei dem der eine oder andere Student frustriert mit dem Kopf nickt. Es ist ein ungeplantes Teilergebnis der Bologna-Reform, das zu recht eine negative Reputation genießt. Verlust der akademischen Freiheit und erhöhter Druck: Das sind Vorwürfe, mit denen Verschulung einhergeht - sowohl an den Universitäten als auch an den Fachhochschulen.
„Ich frage mich, ob ich mir ‚Ganzheitliche Tiefenentspannung’ als Vorlesung im Feld ‚Fachübergreifende Berufsorientierung’ anrechnen lassen kann…” überlegt die Germanistik- und Geschichtsstudentin Caterina M. Sie studiert im 6. Semester an der Uni Stuttgart. Auf die Frage nach Verschulung an ihrer Uni antwortet sie: „Ja, die gibt es.” Über die geringen Wahl-
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Thema: Studium |
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Freitag, 12. August 2011 12:17

© Samanta Piskor
Es ist soweit. Nach gefühlten 100 Klausuren und genau so vielen Hausarbeiten hält man endlich sein Abschlusszeugnis in den Händen. Nun stellt sich die Frage, ob man sich in die Arbeitswelt stürzen oder einen Masterabschluss anstreben soll. Es gibt jedoch noch eine dritte Möglichkeit: das Zweitstudium.
Ein Zweitstudium bedeutet ein weiteres grundständiges Studium, dessen Zulassungsvoraussetzung kein abgeschlossenes Hochschulstudium ist. Für Studenten kann es mehrere Gründe für ein Zweitstudium geben. Vielleicht hat man festgestellt, dass man beruflich doch einen anderen Weg gehen und seinen Schwerpunkt verlagern möchte, der Arbeitsmarkt sieht schlecht aus oder man möchte seine Fachkenntnisse auf einem ähnlichen Gebiet noch erweitern. Seit der Einführung der Studiengebühren haben sich mögliche Kandidaten das aber sicherlich zwei Mal überlegt. Mit einer möglichen Abschaffung der Studiengebühren könnte sich die Zahl der Studenten, die ein Zweitstudium anstreben, wieder erhöhen.
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Thema: Finanzen, Leben |
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Freitag, 5. August 2011 9:50
Wie lernt man, sich und seine Ergebnisse zu präsentieren?

© Samanta Piskor
Der Puls rast, die Gedanken drehen sich im Kreis, während sich die Schlagfertigkeit schon längst aus der Kommando-zentrale verabschiedet hat. Man steht vor fremden Menschen, welche einen kritisch mustern, während das Blut in den Kopf steigt und der Schweiß glänzend aus den Poren grüßt. Ein Szenario, welchem sich früher oder später jeder Student stellen muss. Sei es eine Präsentation oder das Vorstellungsgespräch für den Traumjob. Doch wo lernt man diese Fähigkeit?
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Thema: Studium |
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