Mittwoch, 21. Juli 2010 17:04

©Sabrina Tichy
Das ergab eine Analyse der Nachrichtenquoten der Zielgruppe 14- 49 Jährigen. Die populärste Nachrichtensendung des jungen Publikums ist “RTL aktuell” mit 1,49 Mio Zuschauern (2007/08) täglich. Diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr sogar angestiegen. Legen junge Leute und vor allem wir Studenten keinen Wert mehr auf Qualität?
Diese Frage stellte ich mir beim Lesen des Artikels auf www.Meedia.de, der Internetseite, die diese Analyse durchgeführt hat. Des Weiteren ergab sich aus der Analyse, dass die Nachrichtensendungen der Öffentlich- Rechtlichen immer mehr junge Zuschauer verlieren. Die Tagesschau um 20 Uhr liegt zwar mit 1,19 Mio Zuschauern auf Platz zwei, musste aber im Gegensatz zu “RTL aktuell” Zuschauerzahlen einbüßen. Unter den Top-Ten der Nachrichtensendungen sind nur noch vier öffentlich- rechtliche Formate, der Rest wird von den Privaten beherrscht.
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Dienstag, 6. Juli 2010 20:43

©Sabrina Tichy
Eigentlich geht es doch immer nur um das eine: das liebe Geld. Geld macht zwar nicht unbedingt glücklich, aber macht es vielleicht klug?
Zumindest ist Geld einer der Hauptgründe dafür, warum es „Arbeiterkinder“ immer noch selten an die Uni schaffen. Denn wie finanziert sich so ein Studentenleben, wenn ein Studium „sponsored by Daddy“ nicht drin ist?
Die Statistiken zeigen uns, was Sache ist. 71 von 100 Studierenden haben Akademiker als Eltern. Eine nicht gerade unbedeutende Tatsache, wenn man bedenkt, dass 87 Prozent aller Studierenden Geld von den Eltern erhalten. Die Hauptlast der Studienkosten trägt meist das Elternhaus. Und das heißt also: Je finanzschwächer die Eltern, desto größer die Hürden für die Studierenden oder Studierwilligen.
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Samstag, 26. Juni 2010 10:00

©Sabrina Tichy
Dass Bundespräsident Horst Köhler Ende Mai mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten ist, hat für viel Aufregung gesorgt. Begründet hat Köhler seine Entscheidung mit der Kritik, die an seinen Kommentaren über Auslandseinsätze der Bundeswehr geäußert worden waren.
Das Besondere daran: Fast wären die Aussagen Köhlers in einem Interview mit DeutschlandRadio Kultur kurz vor Pfingsten relativ unbemerkt geblieben. Aber nur fast. Denn Internet-Blogger wie der Kölner Computergrafiker Stefan Graunke („Unpolitik.de“) haben das Thema direkt aufgegriffen und so mit etwas Verspätung auch die Presse darauf aufmerksam gemacht.
Im Interview mit dem StudiPolitBlog spricht der 42-jährige Graunke über Blogs, Politik und wie beides zusammenhängt.
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Dienstag, 22. Juni 2010 19:42

Quelle: Stock Photos
Annette Schavan (CDU) darf sich freuen. Das Ressort der Bundesministerin für Bildung und Forschung bleibt von Angela Merkels Spar-Rundumschlag verschont. Annette Schavan erhält sogar zusätzliche Mittel.
An Bildung und Forschung dürfe gerade in Krisenzeiten nicht gespart werden - diese Investitionen seien für die Zukunft Deutschlands erfolgskritisch, so das Argument der Bundeskanzlerin. Bereits beschlossene Sache ist die Erhöhung des BAföG-Satzes um zwei Prozent. Zudem wurde der Freibetrag erhöht. Es ist außerdem geplant, 160.000 Studierenden mit einem monatlichen Stipendium von 300 Euro unabhängig ihrer finanziellen Lage zu fördern. Entscheidend für die Vergabe des Stipendiums sollen nicht nur gute Noten, sondern auch soziales Engagement und die persönliche Kompetenz der Studierenden sein. So weit, so gut.
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Thema: Bologna-Prozess, Finanzen |
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Montag, 14. Juni 2010 22:46

©Sabrina Tichy
Deutschland ist Weltmeister, und zwar Weltmeister in sozialer Auslese. Zumindest verleiht die Gesellschaft für Erziehung und Wissenschaft unserem Land diesen Titel. Grund ist die derzeitige Debatte um die Vergabe von Stipendien in der Bundesrepublik. Denn laut Statistiken gehen beachtliche 70 Prozent der Stipendien nach wie vor an Kinder aus wohlhabenden Akademikerfamilien. Abhilfe soll nun ein nationales Stipendiengesetz bringen, das als Entwurf vorliegt. Doch bewirkt dieses Gesetz wirklich den ersehnten Paradigmenwechsel oder ist es, wie von der SPD moniert, nur ein weiteres „Geschenk für die Reichen“?
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Montag, 7. Juni 2010 6:00

©Sabrina Tichy
Von Parteigeflüster kann längst nicht mehr die Rede sein, denn im Politik-Nest zwitschert es gewaltig. Alle zwei bis drei Sekunden wird weltweit ein neuer Twitter-Account eröffnet. Alleine in Deutschland gibt es derzeit über 270.000 aktive Nutzer. Laut Nielsen-Studie twittert bereits jeder zehnte Bundestagsabgeordnete. Anstatt gegackert wird nun gezwitschert.
Woher kommt dieser Drang, sein Leben der Öffentlichkeit preiszugeben? Haben wir ein übersteigertes Geltungsbedürfnis? Wollen wir unser Selbstwertgefühl durch virtuelle Bestätigung steigern? Und welchen Stellenwert nimmt das Mikroblogging in der Politik ein? Hat Twitter die Politiker verändert und betrifft das Gezwitscher auch die Politik im „kleinen Kreis“, etwa den Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA) einer Hochschule?
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Freitag, 28. Mai 2010 0:00

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Dass sich Studieren lohnt, zu diesem Ergebnis kommen viele Studien. Meist gehen sie aber davon aus, dass jeder Absolvent direkt nach dem Studium einen gut bezahlten Job bekommt. Doch der Realität entspricht dies oft nicht: In den Zeiten von „Generation Praktikum“ scheint ein Studium heute lange nicht mehr so lukrativ wie vor 20 Jahren. Heute bangen sogar Ingenieure, denen man eine sichere Zukunft vorausgesagt hat, um einen Arbeitsplatz nach dem Studium. Trotz dieser Aussichten scheint ein Studium nicht an Attraktivität verloren zu haben: Jedes Jahr haben Universitäten und Fachhochschulen mit einem immer größeren Bewerberandrang zu kämpfen. Dabei scheint noch nicht mal sicher, ob sich ein Studium tatsächlich lohnt.
Eindrucksvolle Zahlen sind das, die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln im März 2010 vorgelegt hat. Das IW, das die Bildungsrendite berechnet und untersucht, inwieweit sich ein Studium gegenüber einer Ausbildung sprichwörtlich „auszahlt“, kommt dabei zu einem eindeutigen Ergebnis: Entbehrungen während der Studienzeit machen sich später im Berufsleben bezahlt. Während Abitur und Studium verzichtet ein Akademiker im Schnitt auf 10.000 Euro Einkommen pro Jahr. Während seines Berufslebens hat er dann aber durchschnittlich netto 11.000 Euro mehr in der Tasche als ein Geringqualifizierter. Ein fünfjähriges Studium amortisiert sich so im Schnitt somit nach Berechnungen des IW bereits im Alter von 39 Jahren. Dass der reibungslose Übergang vom Studium ins Berufsleben meist nicht der Realität entspricht, scheint die Studie vom IW nicht zu berücksichtigen. Viele Studenten sitzen nach dem Abschluss auf der Straße: Von einem gut bezahlten Job sind manche weit entfernt. Von dem Gefühl, dass sich das Studium gelohnt hat auch.
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Mittwoch, 26. Mai 2010 10:38
Sinnnvoll oder Sinnlos?

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Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist ein Organ von und für Studenten. Im Vordergrund seiner Arbeit steht die Vertretung der studentischen Interessen. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, muss es Studierende geben, die sich im AStA engagieren. Aber welcher Student findet neben einem Vollzeitstudium noch die Zeit sich in der „kleinen Regierung“ der Hochschule zu betätigen?
In vielen Bundesländern besitzen die Asten zusätzlich die Verantwortung über einen Teil der Studiengebühren. Dieser soll zur Verwirklichung studentischer Belange eingesetzt werden. Sind Studenten Anfang 20, die gerade aus der Schule kommen schon fähig, selbstverantwortlich und verantwortungsvoll mit diesen Geldmengen umzugehen? Hat es überhaupt noch Sinn, den AStA mit all seinen Freiheiten so weiter zuführen? Oder sollte ganz Deutschland dem Beispiel Baden-Württembergs und Bayerns folgen und dem AStA einige Verantwortungen entziehen? Wir haben das Für und Wider aufgelistet – Ihr entscheidet selbst!
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Mittwoch, 26. Mai 2010 10:36
Sinnnvoll oder Sinnlos?

©Sabrina Tichy
Go AStA!
Ja, ihr könnt etwas verändern. Ja, ihr könnt für eure Interessen einstehen - und ja nur ihr. Das möchte man am liebsten den Studierenden zurufen, wenn sie am Wahltag wieder nur mit desinteressiertem Blick an den Wahlkabinen vorbeigehen. Wer sollte sonst ihre Interessen vertreten, wenn nicht die Studierenden selbst? Aber sinkendes Interesse am aktivem und passivem Wahlrecht, lässt die Frage aufkommen: Warum nutzt ihr nicht die Möglichkeiten dieser Demokratiebeteiligung?
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Montag, 10. Mai 2010 16:41

©Sabrina Tichy
Gesucht werden Studenten und Hochschulabsolventen nach Möglichkeit unter 25 (mit 20 Jahren Berufserfahrung), ohne finanzielle Ansprüche (Gehalt), mit Bereitschaft zu mindestens 50 Wochenstunden plus Überstunden (natürlich unbezahlt), sehr gutes Auftreten erwünscht, aber genügend Unsicherheit (um keine Ansprüche zu stellen).
Der ideale Praktikant! Zumindest für die Wirtschaft.
Praktika sind an und für sich etwas Gutes. Sie sollen einen Einblick in das jeweilige Unternehmen ermöglichen, damit man herausfinden kann, ob der Beruf für einen der Richtige ist oder nicht. Die meisten Hochschulabsolventen haben sich aber bereits schon für einen Beruf entschieden und wollen nach dem Studium endlich anfangen zu arbeiten. In einem richtigen Job, mit eigenem Arbeitsplatz und der Arbeit angemessenem Gehalt! Doch stattdessen reiht sich ein Praktikum an das Nächste, in der Hoffnung, dass sich eines der vielen Praktika zur festen Stelle wandelt. Und Praxiserfahrung wird ja schließlich auch vorausgesetzt.
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