Alles hat seine Stunde (steht schon im Buch Kohelet). Das gilt auch für den Tatort Münster.
Aber vielleicht sind die Macher auch bloß zu lange neben dem grund- und sinnlos offenen Bienenstock gestanden.

Alles hat seine Stunde (steht schon im Buch Kohelet). Das gilt auch für den Tatort Münster.
Aber vielleicht sind die Macher auch bloß zu lange neben dem grund- und sinnlos offenen Bienenstock gestanden.
Gerry Anderson ist gestorben. Der Name sagt Ihnen nichts? Dann sind Sie garantiert nicht in Großbritannien aufgewachsen. ‘Mehr Zukunft muss her: Gerry Anderson’ weiterlesen
Schwer zu sagen, was einen düsterer stimmt. Dieser Klasse-Tatort. Oder die Aussicht, dass wir auf Kommissarin Kunzendorf bald wieder verzichten müssen.
Zombies waren mal die absoluten Schmuddelkinder der Fantastikwelt, die bösen Abschaumfratzen einer verrohten Medienwelt, die beim Jugendschutz-Elternabend von Berufsaufgeregten den geschockten Erziehungsberechtigten in winzigen Videohäppchen („Ausschalten! Ausschalten! Da wird einem ja schlecht!“) vorgeführt wurden. Dann war die Stimmung am Tiefpunkt. „So etwas schauen unsere Kinder? Was sollen wir bloß tun?“
Tempi passati. Die Zombieserie „The Walking Dead“ ist eines der großen Erfolgsphänomene der aktuellen Fernsehlandschaft. „The Walking Dead“ wird offenbar quer durch die Schichten und Altersgruppen geschaut, von Männlein und Weiblein. Unser Verhältnis zu symbolischen Bildern hat sich offenbar entspannt. Die Erwartung eines gar nicht netten, in den Bildern der Zombie-Apokalypse ganz gut darstellbaren Kollapses unserer Gesellschaft scheint sich auszubreiten. ‘Kabbeleien in der Zombiestraße – The Walking Dead, Staffel Zwei’ weiterlesen
Die werden immer weißer, die beiden Herren Hauptkommissare. Weißer, aber kein bisschen schlechter.
Und dann dürfen sie auch noch im ungemischten Doppel auf Augenhöhe gegen die Damen Proll und Tander spielen. Großartig.
Moderne Revolver haben keine Sicherung. Also kann man sie auch nicht entsichern.
Aber gut.
Tage später und nur weil’s mich immer noch nervt: für a) den unglaublichen Zufall, aufgrund dessen der Killer die Adresse der Kommissarin rausfindet und b) das Kleinkind, das tagelang ohne Windelwechsel und Quengelei mit Lutschern zufrieden ist und schließlich c) dem jeglicher Vorschrift im Umgang mit (Dienst-)Waffen Hohn sprechenden Gnadenschuss auf den Passat gibt’s Abzug. Und nicht zu knapp.
Leider.
Wenn man in Deutschland jemanden als Blaublüter-Experten tituliert, tut man ihm keinen Gefallen. Wir assoziieren sofort eine jener Journalistenkarikaturen, die sich erregungsspeichelnd als ergriffen wimmernde Auslegeware zu Füßen irgendwelcher Von-und-zus niederducken („Hoheit! Hoheit!“) oder die zynischen Laberlieferanten der absurden Yellow Press, die sich aus Schwangerschaftsspekulationen und Hochzeitsbildern ein Geschäftsmodell gezimmert hat. ‘Herren und Diener – “Downton Abbey”, Staffel Zwei’ weiterlesen
Ganz schön bitter, diese Batu-Dernière. Noch bitterer ist eigentlich nur die Aussicht auf seinen Nachfolger.
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